Stadtpark

Radlerparadies Niederlausitz

Beschreibung des Radwanderwegenetzes

Daß in der Niederlausitz Braunkohle abgebaut wird und neue Landschaften entstanden sind, ist vielleicht bekannt. Daß man aber in der Niederlausitz auch wunderbar radfahren kann, eventuell noch nicht.

Die Niederlausitz ist ein ideales Gebiet zum Fahrradfahren. Die Radwege verlaufen meist durch flaches Gebiet, sind zum größten Teil asphaltiert und führen zu zahlreichen landschaftlich und kulturell interessanten Zielen. Neben den bekannten Fernradwegen wie dem Spreeradweg, der Niederlausitzer Bergbautour, der Brandenburg Tour oder dem Fürst-Pückler-Radweg gibt es ein enges Radwander-wegenetz, auf dem man ganz allein durch herrliche Spreeauen-, Bergbaufolgelandschaften und typisch märkische Wälder und Heidedörfer fährt.

Dabei kann man den Streß des Alltags vergessen und die Natur genießen. Klare Seen, die aus ehemaligen Tagebauen entstanden sind, alte Feldsteinkirchen, Schlösser und Landschaftsparks, originell gestaltete Museen mit speziellen Programmen, abenteuerliche Sportstätten wie der Hochseilgarten an der Spremberger Talsperre sowie Quad-Safaris durch den Tagebau sind echte Touristenattraktionen.

Folgt man der Niederlausitzer Bergbautour, die etwa 450 km lang ist, lernt man das Typische der Niederlausitz kennen, d.h. die Lausitzer Seenlandschaft um Großräschen, das größte Braunkohleabbaugebiet Europas mit seiner gigantischen Fördertechnik (F60) in Lichterfeld, die Slawenburg Raddusch, den Spreewald um Lübben, den Fürst Pückler Landschaftspark Branitz bei Cottbus, das Schloß Spremberg, das Multimediazentrum des modernsten Braunkohlekraftwerks Europas im Ortsteil Schwarze Pumpe, die Glashütte in Döbern, das Bergbaumuseum in Knappenrode, um nur einiges zu nennen.

Bei den Touristikinformationen, ländlichen Museen und Gaststätten sowie den zahlreichen Hotels und Pensionen, die Mitglied im Bett & Bike sind, erhalten Sie Ihre Stempel.