Bergbautour

Niederlausitzer Radtour

5-Tage-Radtour „Blühende Landschaften im Osten“ mit täglichem Hotelwechsel

1. Tag: Anreise in Cottbus

Entdecken Sie die Kunst- und Gartenstadt Cottbus. Bei einem Bummel durch das Stadtzentrum schauen Sie sich den historischen Marktplatz, die Fußgängerzone und die mittelalterliche Stadtmauer an. Die „schönen Häuschen“, das bedeutet Cottbus, sind erst nach der Wende so schön restauriert worden. Sie besuchen die Brandenburgische Kunstausstellung und lernen die einheimischen Künstler und ihre Werke kennen. Anschließend lassen Sie sich durch die neue Bibliothek führen, die durch ihre moderne Architektur beeindruckt. Abends erholen Sie sich auf der Sonnenterrasse Ihres Hotels.

2. Tag: Radtour von Cottbus nach Spremberg (27 km)

Spreeradweg: Cottbus-Branitz Park-Kiekebuscher Wehr-Madlower Wehr-Groß Oßnig-Klein Döbbern-Bühlow - Cantdorf-Spremberg

Sie fahren mit dem Rad durch den Spreeauenpark (Zeugnis der Gartenbauaustellung 1995) in Richtung Spremberg. Sie machen Halt im Branitzpark und sehen sich das Schloß des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau, des berühmten Gartenarchitekten mit den ausgefallenen Ideen, an. Entlang der Spree und der Talsperre passieren Sie den Hochseilgarten in Klein Döbbern. Hier kann man unternehmerische Initiative betrachten, bei der erfolgreich Tourismus- und Umweltinteressen verbunden wurden. Sie kommen in Spremberg an und beziehen Ihre Zimmer im Hotel-Stadt-Spremberg. In Spremberg machen Sie einen Rundgang durch die Altstadt, besuchen das Schloß mit Heidemuseum. Bei einer Führung erfahren Sie viel Interessantes über die Natur und die Menschen der Region, die durch die sorbische Geschichte und den Bergbau geprägt ist. Abends entspannen Sie sich in der Hotelsauna, gehen zum Bowling, zum Tanz oder ins Kino im City Center.

3. Tag: Radtour von Spremberg nach Forst (55 km)

Spreeradweg: Bergbautour-Fürst-Pückler-Radweg Spremberg-Sellessen-Groß Luja-Bloischdorf-Bohsdorf-Klein Loitz-Hornow-Felixsee-Friedrichshain-Döbern-Groß Kölzig-Jocksdorf-Simmersdorf-Forst

Sie fahren über die Heidedörfer nach Bloischdorf und besuchen die Museumsscheune, wo das Leben auf dem Lande in vergangenen Zeiten eindrucksvoll dargestellt ist. Sie machen Halt in Bohsdorf, wo sich Erwin Strittmatters berühmter „Laden“ als original eingerichtetes Museum befindet. Sie fahren zur Schokoladenmanufaktur „Felicitas“ in Hornow, deren Geschäftsführerin zur Unternehmerin des Jahres 2005 in Brandenburg ausgezeichnet wurde. Gern berichtet sie bei Schokolade, Kaffee und Film über die Unternehmensgeschichte. Die Fahrt geht weiter zum Felixsee, wo aus einer ehemaligen Grube ein idyllischer Badesee entstand. Am neuen Aussichtsturm erfahren Sie etwas über die Umgestaltung der ehemaligen Braunkohlentagebaue im Muskauer Faltenbogen. In Döbern halten Sie an der Glashütte. Bei einer Führung durch das Werk erfahren Sie etwas über die Kristallherstellung und über den langwierigen Weg zum Erfolg, der sich jetzt einzustellen beginnt. Nach der Technik freuen Sie sich nun wieder auf Natur in Jocksdorf, wo Sie den Affen eine Weile bei ihrem munteren Treiben zuschauen können. In Forst steuern Sie Ihr Hotel zur Übernachtung an.

4. Tag: Radtour von Forst nach Guben (35 km)

Oder-Neiße-Tour: Forst-Grießen-Guben

Bevor Sie weiter nach Guben fahren, sehen Sie sich den Ostdeutschen Rosengarten in Forst an, dessen Schönheit in seiner einmaligen Komposition von Landschaftsarchitektur und Gartenkunst liegt. Das Brandenburgische Textilmuseum ist ebenfalls sehenswert. Der Premierminister August des Starken von Sachsen, Graf von Bühlow, hat in dieser Stadt die Textilindustrie entwickelt, die bald Manchester des Ostens genannt wurde. Sie lernen den technologischen Prozeß von der Faser bis zum Tuch kennen. Sie fahren dann auf dem Oder-Neiße-Radweg auf dem Damm entlang der Neiße. Unterwegs können Sie die riesigen Bagger des Braunkohletagebaus Jänschwalde sehen. In Grießen sehen Sie das Wasserkraftwerk, Beispiel für umweltfreundliche Energiegewinnung. In Guben besuchen Sie das Museum „Spucker Mühle“ der Tuch- und Hutindustrie. Das polnische Gubin begeistert durch seine schöne historische Innenstadt. Ansonsten wächst hier zusammen, was zusammen gehört. Übernachtung in Guben.

5. Tag: Radtour von Guben über Peitz nach Cottbus (46 km)

Spree-Neiße-Tour, Bergbautour, Spreeradweg: Guben-Kaltenborn-Kerkwitz-Grabko-Drewitz-Kolonie-Jänschwalde-Peitz-Neuendorf-Lakoma-Cottbus

In der Peitzer Teichlandschaft ist seit Jahrhunderten die Karpfenzucht zu Hause. Das Hüttenmuseum Peitz und die Altstadt mit ihrer Festung sind einen Besuch Wert. Dann fahren Sie über die verlassene Stadt Lakoma, die dem Bergbau weichen muß, zurück nach Cottbus.